Übersicht

Beschreibung

Reiseart: Individualreise

Reisedauer: 27 Tage

Unterkunft: Einfache Unterkunft

Anreise: Inklusive Fluganreise

Mobilität: Reise nur für mobile Reisende (ohne eingeschränkte Mobilität)

Nur noch wenige Meter bis zum Ziel… Sie setzen Ihre Schritte gleichmäßig, ja fast meditativ, während Sie gedanklich zurückblicken zur Wanderung durch die wilde Schlucht des Karnali Flusses oder an den Canyon von Tholing und Tsaparang, wo die Unendlichkeit der tibetischen Weite spürbar wird. Und nun sind Sie da, angekommen auf dem Dolma La Pass, auf über 5.600 m Höhe. Ihre tibetischen Begleiter halten inne und ein Ruf ertönt: „Lha Gyal Lo“ – “ Mögen die Götter siegreich sein !“ Berg Kailash – der kosmische Weltenberg Für die buddhistischen und hinduistischen Pilger um Sie herum ist der Kailash der mystische „Weltenberg“ und eines der wichtigsten Pilgerziele überhaupt. Seine schneebedeckte Gipfelpyramide bildet die Mitte einer Landschaft, die mit ihren Seen und Flüssen an ein riesiges, von der Natur geschaffenes Mandala erinnert. Die Kailash-Region ist Quellgebiet vier großer Flüsse des südasiatischen Raums, im Norden der Indus, im Osten der Tsang Po (Brahmaputra), im Westen der Satluj und der Karnali im Süden. Trekking zum Berg Kailash Eine Umrundung des Berg Kailash ist eine Wanderung in das Zentrum tibetischer Spiritualität. Die Annäherung erfolgt behutsam und gibt Ihnen Zeit, um Ihren eigenen Rhythmus zu finden. Schon in Nepal befinden Sie sich auf uralten Pilger- und Karawanenwegen durch die Schlucht des Karnali-Flusses. Die archaische Landschaft Westtibets, das Wolkenspiel am blauen Himmel und die durchdringende Ruhe bilden den Hintergrund für die abschließende meditative Umrundung des Manasarovar-Sees. Sie beginnen die Reise in Kathmandu in Nepal mit einer kurzen Zeit der Einstimmung. Das anschließende 6-tägige Trekking durch Westnepal nach Tibet ist ein faszinierender Zugang. Sie verleiht dieser Reise einen Pioniercharakter und ermöglicht eine langsame Anpassung an die Höhe. Der Pilgerweg führt Sie zu Fuß entlang des Karnali-Flusses durch das landschaftlich schöne Gebiet von Humla (Westnepal) nach Tibet. Die Handelsstadt Purang ist Ihre erste Station in West-Tibet. Auf dem Weg zum Berg Kailash durchqueren Sie das alt Königreich Guge mit dem Canyon von Tholing und den Klöstern von Tsaparang. Gut akklimatisiert beginnen Sie mit dem Höhepunkt der Reise, der Umwanderung des Kailash. Im Anschluss umrunden Sie den heiligen Manasarovar-See. Der Kailash befindet sich in einer sehr abgeschiedenen Region Tibets. Selbst mit den infrastrukturellen Verbesserungen der letzten Jahre bleibt eine Reise zum Kailash eine z.T. abenteuerliche Expedition. Sie bietet Ihnen tiefe Einblicke in die ursprüngliche, tibetische Kultur und wunderbare Natur- und Landschaftserlebnisse. Besonderer Reisetermin – das Saga Dawa Fest: Bei dem Juni-Termin mit Minka Hauschild erleben Sie zu Vollmond am Kailash das einzigartige Saga Dawa Fest zu Ehren von Buddhas Geburtstag. Was es genau damit auf sich hat und was Sie auf einer Reise zur Zeit des Saga Dawa in Tibet erleben werden, verrät Minka Hauschild: „Der wichtigste Feiertag in Tibet ist das Saga Dawa Fest. Es ist jeweils der Vollmond im Mai, an dem 3 Ereignisse in einem gefeiert werden: Buddhas Geburtstag, sein Todestag und der Tag seines Erwachens unter dem Bodhi Baum in Bodhgaya. Einen ganzen Monat lang um diesen Vollmond Tag herum werden Zeremonien durchgeführt, viele viele Koras um heilige Orte gegangen, Gebete und Mantren rezitiert, Niederwerfungen, Butterlampen aufgestellt, Klöster verschönert und man bereitet anderen eine Freude. Der Verdienst aller heilsamen und segensreichen Handlungen vermehrt sich um ein vielfaches zu Saga Dawa. Ein Höhepunkt in ganz Tibet ist die Vollmond Zeremonie am Berg Kailash. Die Rinpoches der umliegenden 13 Klöster leiten die Zeremonie mit Pujas und Musik. Von weit her reisen tibetische Pilger zum Kailash, um an diesem Fest teilzunehmen, um neue Gebetsfahnen an den großen Mast zu hängen, der einmal im Jahr in ein neues Gebetsfahnen-Kleid gewandet wird. Darboche heißt der Ort an dem der Mast steht, am Eingang der Kailash Kora und zu Füßen des Luftbestattungsplatzes der 84 Mahasiddhas. Bereits in den Tagen zuvor füllt sich Darchen, das „Basislager“ am Kailash, mit tibetischen Pilgern. Normalerweise geht es dort recht international zu – es finden sich Inder, Chinesen, Russen, Amerikaner und Europäer, die hier die Kailash Kora beginnen und enden. Zu Saga Dawa jedoch gehört der Kailash den Tibetern. Die Frauen sind festlich herausgeputzt in edlen Chubas aus buntem Brokat mit all ihrem Schmuck behangen und endlos vielen kleinen geschmückten Zöpfen. Die Männer sind wilde Typen, ebenfalls herausgeputzt. Bereits am Abend zuvor beginnen die Tibeter sich um den geneigten Fahnenmast zu versammeln, mit Teekannen und Tsampa aus dem Lederbeutel, sie umrunden den Mast in einem breiten Menschenstrom, mit Niederwerfungen oder Lungtas, kleine Segenszettelchen in die Luft werfend, neue Fahnen werden aufhängend. Oder Sie sitzen einfach beieinander, reden oder machen Fotos. Am Vormittag gegen 10 Uhr ist es dann so weit und der massive Mast mit einem großen Gewicht an Fahnen behangen wird ganz langsam nach oben gezogen. Sobald der Mast senkrecht steht wird ein Mehlopfer in die Luft geworfen, laut gejohlt und gejubelt. Dann, wie eine Ameisenstraße, wenden sich die Pilger der Kora zu und beginnen die Umrundung des heiligen Berges. Saga Dawa am Kailash – ein unvergessliches Ereignis !“ Hinweis: Zu diesem Tourverlauf gibt es Varianten! Ein weiterer Termin vom 13.09. -13.10.2019 mit Roman Müller führt Sie auf dem Hinweg per Trekking durch das atemberaubende und wenig bereiste Limital. Die Reisedauer dieses Termins beträgt 31 Tage. Detailinformationen finden Sie unter www.neuewege.com/9CXG07. Voraussetzungen Eine solche Tour hat Expeditionscharakter und erfordert gleichermaßen eine behutsame Annäherung, wie auch den vollen Einsatz Ihrer physischen Kraft und geistigen Wachheit. Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass eine Reise zum Kailash mit sehr vielen Unwägbarkeiten und Risiken (auch gesundheitlicher Art) verbunden ist. Jede/r Teilnehmer/in muss robust und belastbar sein und sich körperlich vorbereiten. Die Pilgerreise erfordert eine gute Kondition und Trittsicherheit. Sie benötigen Flexibilität, Toleranz, Kooperations- und Erlebnisbereitschaft sowohl den Mitreisenden als auch den Unvorhersehbarkeiten gegenüber. Gehzeiten sind täglich 5-8 Stunden. Wir möchten Sie damit nicht abschrecken, aber darum bitten, sich zu prüfen, damit die Tour zu dem großen Erlebnis wird, das sie sein kann.

Highlights

  • Umrundung des Heilgen Berg Kailash
  • Zeit zur Umrundung des Manasarovar Sees
  • Saga Dawa – Buddhas Geburtstag am Berg Kailash feiern

Sehenswürdigkeiten

  • Mount Kailash
  • Kathmandu
  • Manasarovar See

Reiseleistungen*

  • Aktivitäten
  • Anreise
  • Eintrittsgelder
  • Fährüberfahrten
  • Radtouren
  • Reiseleiter
  • Safari
  • Sauna
  • Transfer vom/zum Flughafen
  • Transport
  • Unterkunft
  • Verpflegung
  • Wanderungen
* lt. detaillierter Ausschreibung

Reiseverlauf

  • Reiseverlauf

    1. Tag: Anreise Flug Frankfurt – Kathmandu. 2. Tag: Kathmandu Ankunft in Kathmandu. Je nach Zeit können Sie den Sonnenuntergang schon von dem nahe gelegenen Swayambunath Stupa über Kathmandu erleben. Einführung und gemeinsames Abendessen. Sie übernachten in einem schönen Mittelklassehotel (in der Regel Hotel Vajra). 3. Tag: Der große Stupa von Boudhanath Ein Tag in Kathmandu zur Vorbereitung und Einstimmung. Einen ersten Vorgeschmack auf die tibetische Kultur erhalten Sie in Boudhanath mit seinem großen Stupa und den zahlreichen tibetischen Klöstern. 4. Tag: Kathmandu – Nepalgunj Flug von Kathmandu nach Nepalgunj, im Tiefland nahe der indischen Grenze. Aller Voraussicht nach ist ein Anschlussflug nach Simikot am gleichen Tag nicht möglich. In diesem Fall übernachten Sie im Hotel in Nepalgunj. Beginn der sechstägigen Wanderung nach Tibet 5. Tag: Flug nach Simikot und Trekking nach Dharapuri Flug von Nepalgunj nach Simikot und Übernachtung in Simikot. (2.950m) Simikot ist die Distrikthauptstadt von Humla, dem "Wilden Westen" Nepals. Die abgelegenen Täler sind noch immer Handelsrouten nach Tibet. Schafe tragen Salz von Tibet nach Nepal. In Simikot und Umgebung leben Thakuris, nepalesische Hindus. Die meisten Händler und Bewohner nordwestlich von Simikot sind aber Bhotia, vom Tibet her eingewanderte Buddhisten. Den ersten Tag gehen Sie etwas langsamer an, es bleibt Ihnen mehr Zeit, sich an den Trekking-Rhythmus und die noch ungewohnte Höhe zu gewöhnen. Nach dem Zusammentreffen mit Ihrer Trekking Crew starten Sie Richtung Dharapuri. Der Weg führt auf den "Danda Hill" oberhalb des Dorfes Simikot. Von dort geht es steil hinunter zum Karnali-Fluss. Sie campieren an einem schönen Platz am Fluss in der Nähe des kleinen Weilers Dharapuri (2.330 m). Gehzeit ca. 3.5 - 5 Std. 6. Tag: Trekking nach Kermi Walnuss- und Pfirsichbäume säumen den Pfad, der entlang des Karnali-Flusses nach Kermi (2.670 m) führt. Im Karnali-Tal kann es z.T. recht warm werden, die Wasserfälle entlang des Weges bieten eine angenehme Abkühlung. In Kermi wohnen vor allem Bhotia-Buddhisten. Oberhalb des Dorfes sind heiße Quellen und ein kleines Kloster. Gehzeit ca. 4 Std. 7. Tag: Trekking nach Yalbang Gompa Der schmale Weg geht entlang des Karnali-Flusses und über den Sali Khola durch Yalbang (2.890 m) bis zur Yalbang Gompa. Der Tag ist von einigen längeren und steilen An- und Abstiegen geprägt, führt zur Entschädigung aber durch eine grandiose Landschaft. Langsam nehmen die tibetischen Einflüsse zu. Die Bevölkerung der Dörfer ist meist tibetisch mit buddhistischem Glauben. Sie campen in Yalbang oder an der Yalbang Gompa, die Ausblicke von hier oben sind spektakulär. Mit ein wenig Glück können Sie um 16 Uhr die abendliche Puja im Kloster erleben. Gehzeit ca. 6 Std. 8. Tag: Trekking nach Tumkot Über Yangar (2.850 m) und Muchu (2.920 m) erreichen Sie heute Tumkot (ca. 3.200 m). Hinter Muchu verlassen Sie das Karnali-Tal – den Fluss erreichen Sie erst wieder 2 Tage später nach der Überquerung des Nara-La-Passes. Unterwegs begegnen Sie immer wieder Salzhändlern, die mit Schafen und Ziegen ihre Ware nach Nepal transportieren. Bauern pflanzen auf dieser Höhe noch Hirse, Kartoffeln und Gerste an. Camp in Tumkot. Gehzeit ca. 6 Std. 9. Tag: Trekking nach Yari Sip (3.700 m) Nach der Brücke steigt die Pilgerroute zügig und steil an. Auf einem herrlichen Höhenweg gehen Sie nach Yari (3.670 m), die letzten Siedlung auf nepalesischem Gebiet. Unterwegs öffnen sich immer bessere Blicke auf den über 7.000m hohen Saiphal Himal. Die Landschaft wird karger und erhält tibetischen Charakter. Ihr Camp liegt 1 Stunde oberhalb von Yari, nahe des Nara-La-Passes. Gehzeit ca. 6 Std. 10. Tag: Über den Nara La nach Tibet – Purang Ein relativ leichter Weg führt nach Sipsip (4.300 m), dem Zugang zum Nara-La-Pass. (4.530 m) Vom Pass aus genießen Sie den ersten weiten Blick auf das tibetische Hochland. Auf einem eindrucksvollen Weg gelangen Sie hinunter zum Karnali-Fluss und zum nepalesischen Grenzort Hilsa (3.720 m). (ca. 6 Std.) Eine Stahlbrücke markiert den Weg nach Tibet. Hier erwartet Sie Ihre tibetische Crew. Nach den Zollformalitäten fahren Sie mit Bus und Lastwagen weiter nach Purang (ca. 1 Std.). Unterwegs besuchen Sie das erste Kloster in Tibet in Khojarnath. Die Handelsstadt Purang (3.800 m) liegt am Karnali-Fluss in der Nähe der Grenze zu Nepal und wird auch Taklakot genannt. Sie wird von der alten Pilgerroute über den Lepu-Lekh-Pass nach Indien berührt. In ihren Bazaren werden tibetische Wolle, Schafe, Yaks sowie eine bunte Auswahl chinesischer, indischer und nepalesischer Waren gehandelt. In der interessanten Stadt treffen sich Nomaden, Khampas, Nepalis und Chinesen. Auf einer Anhöhe über der Stadt sind die Überreste der einst glorreichen Simbiling Gompa zu sehen. Übernachtung in einem einfachen Gästehaus in Purang. Ende des Trekkings nach Tibet 11. Tag: Purang – Tirthapuri Kurz hinter Purang sehen Sie zum ersten Mal das Mandala des Kailash von einem Aussichtspunkt: Links der „Mondsee“ Raksastal, rechts der „Sonnensee“ Manasarovar und in der Mitte erhebt sich die Pyramide des Kailash. Sie fahren weiter nach Tirthapuri, mit seinem Kloster, in dem schon Padmasambhava meditierte. An diesem schönen, klassischen Pilgerort mit seinen heißen Schwefelquellen ist noch der Atem des alten Tibet lebendig. Hier bleiben Sie 2 Nächte – Zeit zur Betrachtung, mit den Pilgern zu wandern und zum Meditieren. 12. Tag: Tirthapuri – Pilgerort in der Weite Westtibets Für die tibetischen Gläubigen ist neben der Umrundung des Kailash und des Manasarovar-Sees ebenfalls der Besuch des heiligen Ortes Tirthapuri ein wichtiger Bestand einer Pilgerreise. Eine schöne Kora führt rund um den Klosterberg. Sie besuchen die Meditationsorte des Padmasambhava (Guru Rinpoche) und haben ausreichend Zeit zu einem wohltuenden Bad in den Schwefelquellen des Ortes. 13. Tag: Zum großen Canyon von Tholing Die Fahrt führt uns heute durch faszinierende Landschaften zu den Canyons des alten Königreichs Guge. Entlang des Sutlej Flusses soll sich das Zentrum des mythologischen Shang-Shung-Reiches befunden haben. Bekannte Autoren sehen hierin das legendäre Shangri-La, das Paradies im Himalaya, an welchem buddhistische Mönche die geistigen Schätze der Menschheit bewahrten. Auf dem Weg nach Guge öffnet sich Ihnen ein atemberaubender Anblick über den Canyon und bis hin zum indischen Himalaya. Mit etwas Glück erkennen Sie am Horizont Indiens höchsten Berg, den heiligen Nanda Devi (7816 m). Im kleinen Ort Zanda stehen die roten und weißen Gebäude des Klosters Tholing, einem der wenigen Überreste des versunkenen Königreiches Guge. Am Nachmittag erreichen Sie Tsaparang, wo Sie von den Ruinen des alten Königspalasts bei Sonnenuntergang einen fantastischen Blick auf die Canyonlandschaft haben. Übernachtung in einem einfachen tibetischen Gästehaus. 14. Tag: Tholing und Tsaparang Tholing und Tsaparang stehen im Mittelpunkt Ihrer Erkundung. Die ehemaligen Königsstädte des Reiches von Guge liegen in einem atemberaubenden Canyon am Sutlej-Fluss, nicht weit von der indischen Grenze entfernt. Während der Blütezeit im 11. Jh. waren Tholing und Tsaparang die wichtigsten Städte in Tibet. 1042 wurde der Gelehrte Atisha von Indien nach Tholing eingeladen. Besonders beeindruckend sind die phantastischen Wandmalereien in den Klöstern und der Palast hoch oben auf einem Gipfel in der bizarren Landschaft. Im 10.-12. Jahrhundert waren sie der Mittelpunkt der tibetischen Kultur, wovon heute noch die eindrucksvollen Wandmalereien zeugen. Übernachtung in Tsaparang. 15. Tag: Rückfahrt nach Thirtapuri Über mehrere Pässe fahren Sie zurück nach Thirtapuri. Dieser Tag dient gleichzeitig als Puffertag für den Fall, dass es durch evtl. schlechtes Wetter bisher zu Flug- und Reiseverspätungen gekommen sein sollte. 16. Tag: Fahrt nach Darchen Eine kurze, morgendliche Fahrt bringt Sie nach Darchen, dem Ausgangsort der Kailash Kora. Je nach der verfügbaren Zeit wandern Sie zu einem der beiden der Kailash Südwand vorgelagerten Klöster von Gyandak und Sirlung - eine ideale Akklimatisierungswanderung für die anstehende Kailash Umrundung. Übernachtung in Darchen. 17. Tag: Beginn der Kailash Kora Wanderung um den heiligen Berg Kailash Der Höhepunkt der Reise ist die Umwanderung (51 km) des heiligen Berges, die bei den Tibetern Kora und bei den Hindus Parikrama genannt wird. Sie haben die Möglichkeit, zwischen den Rastpunkten individuell zu gehen, ganz im eigenen Rhythmus. Beginn der Kailash Kora, die zuerst nach Tarboche führt. Tarboche ist für die Tibeter ein heiliger Ort, denn er symbolisiert die Harmonie der irdischen mit der geistigen Welt. Besuch des Bestattungsplatzes oberhalb von Tarboche. Danach Wanderung zur und Besichtigung der Chhuku Gompa. Sie übernachten voraussichtlich im Lha-Chu-Tal talaufwärts der Chhuku Gompa. Zum Saga-Dawa-Fest zu Ehren von Buddhas Geburtstag übernachten Sie am heutigen Tag - dem Vorabend des Saga Dawa Festes - in Darchen und erleben die intensive Atmosphäre bei den Vorbereitungen zur Aufstellung des Tarboche, des Flaggenmastes. 18. Tag: Die Kailash Kora: Dirapuk Gompa Am Saga Dawa Fest erleben Sie am Morgen die Aufstellung des großen Flaggenmastes. Anschließend brechen Sie auf zur Umrundung. Das westliche Tal wird mit Padmasambhava, dem Begründer des tibetischen Buddhismus, in Verbindung gebracht. Ihr Lager schlagen Sie bei Dirapuk Gompa auf 4.900m Höhe auf. Von dort aus bietet sich ein phantastischer Ausblick auf die Nordseite des Berges. Gute Geher haben die Möglichkeit zu einer Wanderung mit herrlichem Blick auf die Nordwest-Flanke des Mt. Kailash. Camp nahe der Dirapuk Gompa. Gehzeit ca. 7 Stunden 19. Tag Der heutige Tag ist die längste und herausforderndste Etappe der ganzen Reise. Der Aufstieg führt vorbei am Vajrayogini-Friedhof zum Shiva Tshal. Als Symbol des Todes lassen Pilger hier ein Kleidungsstück oder etwas Haar zurück. Vielleicht treffen Sie auf dem Weg zum Dolma La auch auf tibetische Pilger und Mönche, die Mantren rezitieren und Singen. Nach ca. 4 Stunden Aufstieg erreichen Sie den Dolma-La (5.630 m) als physischen und spirituellen Höhepunkt der ganzen Reise. Er erwartet Sie mit bunten Gebetsfahnen, und manchmal auch etwas Schnee. Die Aussicht von hier oben ist grandios, aber es ist auch ein sehr windiger und unwirtlicher Ort. Hinter dem Pass geht es im Zickzack steil bergab, und bald erscheint der Gauri-Kund-See (Tuksche Tso). Hindus brechen das Eis auf und baden in dem kleinen See. Das östliche Tal steht in Verbindung mit Milarepa, dem berühmten tibetischen Einsiedler, dessen Geschichte eng mit dem Berg verwoben ist. Sie übernachten in einem Camp nahe der Zutrulphuk Gompa (4.850m). Gehzeit ca. 8 - 9 Stunden. 20. Tag: Zurück nach Darchen und Übernachtung am Manasarovar-See Der heute Tag ist fast schon entspannend. Sie besuchen die Höhle, in der einst Milarepa meditierte. Die heutige Strecke ist nicht weit und führt aus dem West-Tal vorbei an Niederwerfungsplätzen (Chaktsal) und Fußabdrücken Buddhas (Shapye) zurück nach Darchen. Auf dem Weg talauswärts Richtung Darchen öffnen sich weite Blicke Richtung Süden zum Manasarovar See und die Hauptkette des Himalaya. Gehzeit ca. 4 Stunden. Am Mittag Weiterfahrt zum Manasarovar-See und, wenn möglich, Camp in der Nähe der Seralung Gompa. 21. Tag: Trekking zur Trugo Gompa Auf der Umrundung des heiligen Sees bietet sich die Gelegenheit, die phantastischen Farben und Landschaftsbilder zu verarbeiten, zu meditieren, die Eindrücke des Trekkings nachklingen zu lassen. Sie wandern entlang des Ostufers zur Trugo Gompa (ca. 8 Stunden Gehzeit). Von hier aus haben Sie wunderbare Blicke auf den Kailash, der hinter dem Manasarovar-See leuchtend in den Himmel ragt. Eventuell besteht auch die Möglichkeit, einen Teilabschnitt des heutigen Tages im Bus zurückzulegen. Camp bei Trugo. 22. Tag: Trekking zur Chiu Gompa – Ende der Kailash Kora Entlang des Westufers des Sees können Sie heute mit fantastischen Blicken zur Gurla Mandata und zum Kailash entlangwandern und erreichen Gossul Gompa und Chiu Gompa (ca. 7 Stunden Gehzeit, es können eventuell auch Teilstrecken gefahren werden). Genießen Sie die Ruhe am See, besuchen das Kloster und die heißen Quellen. Camp an der Chiu Gompa 23. Tag: Manasarovar – Zhongba Ganztägige, lange Fahrt längs des Tsang-Po-Flusses (Brahmaputra) und durch die typische, weite westtibetische Landschaft. Unterwegs ergeben sich Ausblicke auf das Annapurna- und Dhaulagirimassiv und Möglichkeiten für Fotostopps. Übernachtung im Zelt in der Nähe von Zongba. Fahrtzeit ca. 7 - 8 Stunden 24. Tag: Fahrt an die nepalesische Grenze Vorbei am Peigu Tso, einem großen, tiefblauen See mit Ausblick auf den 8.027 m hohen Shishapangma fahren Sie vom tibetischen Hochplateau nach Süden. Ein letzter hoher Pass (5.234m) wird überquert, dann geht es steil bergab, entweder nach Kyerong (2.700m) oder aber zur Grenzstadt Zhangmu, je nach möglicher Fahrtroute. Am Abend verabschieden Sie sich von Ihren tibetischen Begleitern. Übernachtung im sehr einfachen Hotel. 25. Tag: Fahrt nach Kathmandu Am Morgen überqueren Sie die Grenze nach Nepal. Die Grenzformalitäten können sich etwas ziehen. Auf schmalen und leider auch oft noch sehr schlechten Straßen durch die Berge der Langtang Region geht die Fahrt zurück nach Kathmandu. (Saisonbedingte Straßenabbrüche durch Überschwemmungen können erfordern, dass Sie z.T. kleinere Teilstrecken zu Fuß zurücklegen müssen.) Die Landschaft wird dabei immer grüner und üppiger. Kaum zu glauben, dass Sie noch gestern auf über 5.000m waren. Übernachtung in Kathmandu. Fahrtzeit ca. 8 Stunden 26. Tag: Freie Zeit in Kathmandu Nach den vergangenen Wochen in der tibetischen Einsamkeit genießen Sie das quirlige Leben in Kathmandu und spüren die wärmende Sonne auf Ihrer Haut. Durchstreifen Sie die Märkte Kathmandus und verwöhnen Sie sich mit leckerem nepalesischen Gerichten. Und auch die Dachterrasse des Hotels Vajra ist ein beliebter Ort, um die Abendstimmung über der Stadt zu genießen. Am letzten Abend Abschiedsessen mit Ihren Sherpa. (Je nach Flugzeiten auch schon Rückflug am Abend möglich) 27. Tag: Rückflug Kathmandu – Frankfurt Abflug und Rückkehr nach Deutschland bzw. Rückkehr nach Deutschland am Morgen (wenn Abflug bereits am Vorabend). Auf Wunsch organisieren wir eine Verlängerung nach Zentraltibet. Sie trennen sich auf der Rückfahrt in Saga von der Gruppe und entdecken die Kulturhöhepunkte Shigatse (1 ÜN), Gyantse (1 ÜN) und die tibetische Hauptstadt Lhasa (3 ÜN). Ein faszinierender Flug entlang des Himalaya bringt Sie zurück nach Kathmandu.

  • Enthaltene Leistungen

    - Linienflüge in der Economy Class ab Frankfurt nach Kathmandu, Inlandsflüge Kathmandu – Nepalgunj – Simikot • innerdeutsches Rail & Fly • erforderliche Bustransfers - 21 Übernachtungen im geteilten Doppelzelt bzw. in sehr einfachen Gästehäusern in Tibet und während des Trekkings in Nepal • 4 Übernachtungen im geteilten Doppelzimmer in schönen, landestypischen Hotels der Mittelklasse in Kathmandu - Halbpension in Kathmandu (F, A), Vollpension (F, M, A) während der Expedition - Programm laut Reiseverlauf – Änderungen vorbehalten • Eintrittsgelder • Permits • Reisekranken-, Gepäck, und Rückhol-Versicherung - NEUE WEGE-Informationsmaterial

  • Nicht enthaltene Leistungen

    Visumgebühren für Nepal (USD 40, siehe Einreisebestimmungen) • Visumgebühren und Permits für China (120 Euro, zahlbar bei Buchung an Neue Wege) • Reiserücktrittskostenversicherung • Getränke (Wasser und Tee während des Trekkings werden gestellt) • Trinkgelder (ca. 80- 100 Euro) • individuelle Ausflüge und Aktivitäten • Fotogebühren • Kosten für Verzögerungen oder Umwege, welche durch höhere Gewalt entstehen (z. B. nicht passierbare Straßen, Flugausfälle und ähnliches), Helikopterflüge • alle weiteren, nicht aufgeführten Leistungen

  • Zusatzleistungen

    EZ-Aufpreis: ab 350,00 €

  • Reiseveranstalter

    NEUE WEGE Seminare & Reisen GmbH Am Getreidespeicher 11 53359 Rheinbach

Zielort

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